Als die Bürgermeisterin in 2013 ihr Amt antrat, übernahm sie 
zum einen etliche ungelöste Aufgaben, mit denen sie sich beschäftigen musste:

-   Fehlende bauliche Genehmigung des vorhandenen Sportplatzes,  
-   
Überbauung privater Nutzungsrechte durch den Sportplatz,  
-   
Klärung der Situation des Bachverlaufes alt /neu,  
-   Bau einer 50 cbm großen Löschwasser-Zisterne ohne jegliche Klärung
     baurechtlicher oder wasserrechtlicher Art,  
-   Erwerb des Anwesens Nr. 27 durch die Gemeinde, blockiert durch die   
     ursprüngliche Käuferin.

Zum anderen hatte man in Asbach durch unbearbeitete Konflikte über gut 10 Jahre hin stabile Feindschaften installiert, und zwar an drei Fronten: gegenüber dem Schmiedewirt, gegenüber dessen Nachbarin, bezüglich der Fischzucht (Asbacher Landstraße). Bedingt durch die anstehenden Aufgaben (siehe oben) führte die Bürgermeisterin bereits in ihrem ersten Amtsjahr an allen drei „Fronten“ wiederholt Gespräche. Ihr ausdrückliches Bestreben dabei war es, für alle jeweils Beteiligten zufriedenstellende Lösungen zu finden.

Dies führte dazu, dass einige Personen, teils auch Gemeinderatsmitglieder, die Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin verweigerten, sie nun als Feindin behandelten, sie teilweise nicht mehr grüßten und sie ignorierten, sowohl bei privaten als auch bei öffentlichen Begegnungen.

Bei ihren Bemühungen, den schwelenden Konflikt mit der Schmiede beizulegen, installierte die Bürgermeisterin ein Mediationsverfahren. Dieses führte zu einer Vereinbarung, durch die beide Konfliktparteien nur gewinnen konnten. Auch diese Bemühung wurde schlicht boykottiert, und der einzige im Dorf, der auf Seite der Bürgermeisterin dieses Verfahren mitbegleitet und unterstützt hatte, dem wurde im Anschluss von seinen Kameraden das Leben richtig schwer gemacht. Ebenso geschehen einer jungen Frau, die bereit war, ab 2014 im Gemeinderat mitzuarbeiten: Auch sie wurde von den gleichen Leuten wiederholt so angegangen, dass sie um ihrer Seelenruhe willen ihr Amt aufgab.

Nun, unsere Bürgermeisterin hat bis jetzt ihr Amt nicht aufgegeben. 
Das bedeutet aber auch, dass sie vier Jahre lang Mobbing erlebt hat, das heißt:

- dauernde Geringschätzung,
- verächtliche, abwertende Verhaltensweisen,
- Angriffe auf die sozialen Beziehungen,
- Angriffe auf Ansehen und Ruf.
- Hinter ihrem Rücken wird negativ über sie gesprochen,
- üble Nachrede und Unterstellungen werden verbreitet,
  auch über die Grenzen unseres Dorfes hinaus!

Das erschwert unnötig ein vernünftiges Arbeiten an den Aufgaben, die für die Zukunft unseres Dorfes getan werden müssen.

Ich will, dass damit Schluss ist!

Ich will in einem Dorf leben, 
in dem sich die Einwohner mit Respekt und Wertschätzung begegnen 
– auch wenn die Meinung und Sichtweise des anderen eine andere ist!

Ich will in einem Dorf leben, 
wo eine Bürgermeisterin dafür, 
dass sie Zeit und Kraft aufwendet für unsere Angelegenheiten, 
mit Anstand und Achtung behandelt wird!

Ich will in einem Dorf leben, 
in dem die von mir gewählten Gemeinderäte 
mit der Bürgermeisterin gemeinsam die Dinge anpacken, 
die getan werden müssen!

Auch bei unterschiedlichen Beurteilungen einer Thematik 
soll das gemeinsame Ziel sein,
 die bestmögliche Lösung zu finden -
für uns alle, 
die wir hier in Frieden leben und sterben wollen.

Wolfgang Schräder, Asbach im August 2017

 


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